Technische Universität München
GenderMINT 4.0

GenderMINT 4.0

Über das Projekt

Studiengangentscheidungen, Studieneingang und Studienerfolg von Frauen und Männern in MINT

Das Umfeld der Studien- und Berufsorientierung für Frauen in den Berufsfeldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Verbreitung digitaler Technologien verändert unseren Alltag und trägt zur Flexibilisierung, aber auch zur Entgrenzung der Arbeitswelt bei. Angesichts dieser Veränderungen ergeben sich für junge Frauen neue berufliche Perspektiven. Gleichzeitig wird ihre Beteiligung an der Entwicklung von Technik immer wichtiger. Es zeigt sich, dass Maßnahmen zur Förderung von Frauen in MINT zu ersten Erfolgen führen und die Studierenden- und Absolvent/innenzahlen in MINT-Studienfächern in den letzten Jahren leicht ansteigen.
Wir möchten herausfinden, wie diese Entwicklungen die Studienfachwahl von jungen Männern und Frauen beeinflussen. Dazu führen wir Befragungen durch. Jetzt mitmachen

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Worum geht es in GenderMINT 4.0?

Wir betrachten Studiengänge und Berufe, die in Zusammenhang mit der Industrie 4.0 und dem digitalen Wandel stehen und die nach wie vor mit einem niedrigen Frauenanteil verbunden werden: Maschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik, Informatik sowie Physik.

Unser Ziel ist es, zu verstehen, weshalb der Frauenanteil in diesen Studiengängen nach wie vor niedrig ist und wie die erfolgreiche und nachhaltige Integration von Frauen und Männern in MINT-Studiengänge und -Berufe gelingen kann. Wir werden auf der Grundlage unserer Forschungsergebnisse zusammen mit unseren Projektpartner/innen Handlungsempfehlungen entwickeln, um den Berufserfolg junger Frauen zu unterstützen und ihre gleichberechtigte Teilhabe am digitalen Wandel zu fördern. Um zur Verbesserung von Maßnahmen gender- und diversitygerechter Nachwuchsgewinnung beizutragen, konzipieren wir ausgehend von unseren Erkenntnissen ein spezifisches Weiterbildungsformat für Entscheider/innen in Hochschulen und Unternehmen.

Wie wird GenderMINT 4.0 umgesetzt?

Wir führen über drei Jahre hinweg Online-Befragungen und Interviews mit Schüler/innen, MINT-Student/innen, Unternehmen und Hochschulen durch. Der Methoden-Mix aus quantitativer und qualitativer Sozialforschung erlaubt es, den Studienverlauf und den Berufseinstieg von Frauen und Männern in den ausgewählten MINT-Feldern vertiefend und umfassend zu beleuchten. Somit können wir relevante Kultur- und Strukturveränderungen in Hochschulen und Unternehmen identifizieren.

Das Studiendesign beinhaltet:

  • Die Auswertung von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS)
  • Quantitative und qualitative Längsschnittstudien zu genderspezifischen Verhaltens- und Entscheidungsprozessen von Schüler/innen und Studierenden bei der Studienfachwahl, in der Studieneingangsphase und in der Mitte des Bachelorstudiums
  • Die Untersuchung von Organisationen hinsichtlich ihrer Push-Pull-Programme sowie ihrer Veränderungsbereitschaft in Bezug auf Fachkräftemangel und Berücksichtigung des demografischen und digitalen Wandels.

Flyer Download (PDF/560KB)

Wer ist am Projekt GenderMINT 4.0 beteiligt?

GenderMINT 4.0 beinhaltet einen Projektbeirat, um die Qualität der wissenschaftlichen Ergebnisse über die gesamte Laufzeit hinweg zu gewährleisten. Der Beirat begleitet die quantitative und qualitative Forschung, diskutiert die Zwischenergebnisse und den Fortgang des Projekts und überprüft die zu entwickelnden Handlungsempfehlungen auf ihre Praxistauglichkeit in den jeweiligen Zusammenhängen. Der Beirat setzt sich aus Expert/innen aus den Bereichen Gewerkschaft, Politik, Hochschule und Unternehmen zusammen.

Darüber hinaus unterstützt eine Vielzahl an Kooperationspartner/innen unser Forschungsanliegen.
Unsere Kooperationspartner/innen

Weitere Informationen zum Projekt auf den weiterführenden Seiten: